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Bei der Therapie liegen mir die Mitarbeit des Patienten und eine ganzheitliche Betrachtungsweise besonders am Herzen. Dazu ist es wichtig, dass die erforderlichen Therapiemaßnahmen für den Patienten einsichtig sind.
Wie sieht die Therapie bei den einzelnen Faktoren nun aus, worauf legen wir besonderes Augenmerk? Nachfolgend sind einige dieser (oft kinesiologisch ausgetesteten) Mittel und Maßnahmen beispielhaft aufgeführt:
- toxische Belastung: durch Amalgam bzw. Quecksilber (meistens aus Zahnfüllungsmaterialien) und andere Schwer- metalle bzw. Aluminium, aber auch Pestizide (z.B. Insektizide, Herbizide, Holzschutzmittel, Dioxin, Lösungsmittel): die Ausleitungsorgane (Niere, Leber/Galle, Darm, Lunge, Haut) werden durch geeignete Mittel in ihrer Funktion unterstützt. Hierzu gehört auch der Ausgleich von Mineral- oder Vitamin- Mangelzuständen, z.B. wird unter verschiedenen Zinkpräparaten (Orotat, Gluconat, Aspartat) das optimale ausgetestet. Im Übrigen finden sich die Toxine außerdem fast immer in den betroffenen Symptombereichen (Gehirn, Schilddrüse, Herz, Magen, Pankreas (Bauchspeicheldrüse), Geschlechtsorgane (die Prostata hat z.B. einen sehr hohen Umsatz an Zink, das mit dem Quecksilber in Konkurrenz steht) oder in den Gelenken. So wurde durch Herzbiopsie (Gewebeentnahme) an lebenden Personen mit Herzsymptomen nachgewiesen, dass die Quecksilberwerte bei der ideopathischen dilatativen Cardiomyopathie - ein häufiger Grund für Herzversagen - 200.000fach über den Normalwerten lag.
- Narben: Neuraltherapie / Low-Level-Laser, Narbencremes
- Regulierung des Stoffwechsels (Metabolic-Balance): Für jeden einzelnen Patienten wird individuell anhand von Blutwerten und einem persönlichen Gespräch ein Ernährungsplan zusammengestellt, der speziell darauf abgestimmt ist, Störungen im Stoffwechselgeschehen (z.B. Cholesterin, Schilddrüsenwerte, Harnsäure, Blutzucker) wieder in einen normalen, gesunden Bereich zu bringen. Sehr zu empfehlen auch bei Gewichtsproblemen (Über- oder Untergewicht).
Hierzu heißt es in der Zeitschrift "Der Diabetologe" vom Januar 2006: Eine pauschale Reduzierung des Fettverzehrs kann das Problem der Dyslipoproteinämie verstärken und das Gefährdungspotential für kardiovaskuläre Ereignisse erhöhen. (S.56) Berechnungshilfen oder Kohlenhydrataustauschtabellen (KH) wie Broteinheiten (BE) sind weit verbreitet in der Diätberatung bei Patienten mit Hyperglykämie. KH / BE sind aus unserer Sicht irrelevant für Typ-2-Diabetiker oder Patienten mit metabolischem Syndrom ohne Insulinbehandlung. Hier sollte die glykämische Last berücksichtigt werden. (S.58)
All dies ist bei Metabolic-Balance seit Jahren eingearbeitet !
Grundlage dieser Methode ist die Tatsache, dass über eine Normalisierung des Insulins, dem wichtigsten Stoffwechselhormon, auch der Haushalt vieler anderer Hormone (z.B. DHEA, Melatonin, Cortison, Adrenalin, LDL) wieder in Richtung auf das natürliches Gleichgewicht gebracht werden kann. "Alters-Diabetes" ist keine zwangsläufige Erscheinung, sondern ist durch die individuell richtige Ernährung leicht in den Griff zu bekommen!
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten / -allergien: ggf. gilt es hier z.B. Kuhmilch und Produkte daraus oder Produkte, die Weizen enthalten, zu meiden und auf entsprechende Alternativen auszuweichen - was im übrigen recht einfach ist.
- Zahnstörfelder: hier ist die Zusammenarbeit mit einer Zahnarztpraxis unabdingbar. Die Zähne sind nicht als isoliert vom übrigen Körper zu sehen, sondern als ein Teil davon wie die anderen Organe auch. Mit diesen stehen die Zähne in einem direkten Zusammenhang. So kann z.B. eine kranke Niere zu einer Unterversorgung eines Zahnnervs führen (die Nieren sind vor allem den Schneidezähnen zugeordnet). Ein kranker Zahn kann andererseits auch bestimmte Organe ungünstig beeinflussen (der Bereich der Weisheitszähne ist z.B. dem Herzen zugeordnet) oder auch den ganzen Organismus beeinträchtigen. Das gilt auch, wenn die entsprechenden Zähne schon gezogen sind. Toxine, die von toten Zähnen aus in den Körper gelangen - und wurzelgefüllte Zähne sind tote Zähne - gehören zu den stärksten Toxinen überhaupt.
Wie zu den Organen gibt es auch zu den Zähnen seelisch-emotionale Themen, die in direktem Zusammenhang mit den Themen der zugehörigen Organe stehen. Vielleicht haben Sie sich ja auch schon einmal gefragt, wie es kommt, dass der eine Zahn gesund ist, dessen Nachbar aber nur noch aus "Ruinen" besteht, obwohl beide mit derselben Nahrung und demselben Speichel in Berührung kommen. Dieses Phänomen kann durch die beschriebenen Zusammenhänge erklärt werden.
So wie es unverträgliche Nahrungsmittel gibt, gibt es auch unverträgliche Materialien. Deshalb ist es sinnvoll, die vorgesehenen Materialien und Klebstoffe (Bondings) bei Füllungen, Kronen, Brücken oder Prothesen auf bestmögliche Verträglichkeit auszutesten.
Zum Austesten und die Begutachtung ist die Verwendung eines Zahnröntgenbildes (OPG), auf dem Ober- und Unterkiefer abgebildet sind, sehr empfehlenswert.
- Infektionen: hier kommen u.a. eine Reihe alternativer Medikamente in Frage, die gegen Pilze, Bakterien oder Viren wirken, z.B. Bärlauch (Allium ursinum) oder der damit verwandte Knoblauch (Allium sativum), Koriander (Coriandrum sativum), Propolis (damit verhindern Bienen einen Befall in ihrem Bienenstock) oder andere auch gegen Borrelien und deren Begleit- infektionen (Babesia, Barthonella, Chlamydien u. a.) wirksame Kräuter.
- psychisch-emotionale Gründe: in der psycho-kinesiologischen Sitzung hat der Therapeut die Möglichkeit, über den Muskeltest einen Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten zu führen. Dabei werden ursprüngliche traumatische Ereignisse, die verdrängt waren, ans Licht gebracht und entkoppelt. Durch das Erinnern und Wiederempfinden können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle entladen und durch weitere Maßnahmen "entkoppelt" werden. Die Entkopplung kann dabei z.B. durch Klopfakupressur, durch Augenbewegungen (EMDR - Eye Movement Desensitization und Reprocessing) oder durch Farbbrillen bzw ein Lichtgerät (Photonwave) erreicht werden. Diese Ablösung kann auch auf der systemischen Ebene erfolgen - ähnlich wie beim Familienstellen. Bachblüten oder homöopathische Mittel wirken dabei hilfreich auf körperlicher oder seelisch-emotionaler Ebene.
Das Vorgehen:
Die hier vorgestellte Methode ist ein klar strukturiertes Verfahren bei Beschwerden unterschiedlicher Art. Im Verlauf des Diagnoseverfahrens wird deshalb das sog. "primäre Organ" ausgetestet. Das primäre Organ ist dasjenige, welches am meisten unter "Stress" steht. Interessanterweise werden dort bevorzugt Schwermetalle abgelagert. Nach Aussage von Dr. Klinghardt besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Schwermetallen und Infektionen.
Die Behandlung ist dann auf das primäre Organ ausgerichtet: Eine Entlastung dieses primären Organs entlastet den gesamten Organismus. Eine Stärkung kommt dem ganzen Körper zugute. Es wird also an der schwächsten Stelle im System angesetzt, so wie man eine Kette auch sinnvollerweise an ihrer schwächsten Stelle verstärkt und nicht an irgendeiner beliebigen Stelle.
Ein Beispiel: Beim kinesiologischen Eingangstest zeigt sich die Blinddarmnarbe als Störfeld und wird neuraltherapeutisch behandelt. Danach "meldet" sich als primäres Organ die Leber, wo sich eine Belastung durch Schwermetalle zeigt, die durch verschiedene Therpeutika ausgeleitet werden. Im psycho-therapeutischen Teil findet sich das Gefühl "Wut", das anschließend entkoppelt wird.
Gemeinsam eine Lösung finden !
Patient und Therpeut sind ein Team und sollten gemeinsam einen Weg und eine Lösung finden. Das Gespräch mit dem Patienten ist ein ganz entscheidender Faktor. In diesem Gespräch dürfen und sollen auch "unbequeme Fragen" gestellt werden, denn oft finden sich in unterschiedlichen Quellen scheinbar oder tatsächlich widersprüchliche Aussagen, die bei Patienten (und im Übrigen auch bei Therapeuten) zur Verunsicherung führen können. Ein Therapeut kann viele heilsame Hinweise geben, aber Gesundung oder Heil-Werden geschehen dann am leichtesten, wenn Ratsuchender und Ratgebender vertrauensvoll zusammenfinden.

Ein Mann, der eine ganze Masse Gezahlt hat in die Krankenkasse, Schickt jetzt die nötigen Papiere, Damit auch sie nun tun das ihre.
Jedoch er kriegt nach langer Zeit Statt bares Geld nur den Bescheid, Nach Paragraphenziffer X Bekomme er vorerst noch nix, Weil, siehe Ziffer Y, Man dies und das gestrichen schon, So dass er nichts laut Ziffer Z Beanzuspruchen weiter hätt'.
Hingegen heisst's nach Ziffer A, Dass er vermutlich übersah, Dass alle Kassen, selbst in Nöten, Den Beitrag leider stark erhöhten, Und dass man sich mit gleichem Schreiben, Gezwungen säh ihn einzutreiben.
Besagter Mann denkt, krankenkässlich, In Zukunft ausgesprochen hässlich.
©Bernhard Huber
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